29 Jun

Klopf, klopf! Da bin ich wieder!

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Oh je! So eine lange Zeit ist vergangen seit meinem letzten Beitrag!
Mir fehlte einfach die Muße und die Zeit, die Themen schwirrten durch meinen Kopf ohne jedoch Gestalt anzunehmen. Kennt Ihr das? Man macht jeden Tag 1000 Dinge, klopft sich selbst für die eigene Multi-Tasking-Fähigkeit auf die Schulter und verzettelt sich dabei total.

Aber jetzt ist der Sommer da und die apo-freundin hat viele neue Anregungen und Tipps für Euch gesammelt:

1. Der 30/20/10-Lauf
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Aufmerksam wurde ich auf diese Art des Lauftrainings durch eine Freundin. Sie schwärmte, dass sich ihre Ausdauer und ihr Tempo bei Ihren Joggingrunden durch das 30/20/10-Training sehr verbessert hätten.
Was hat es damit auf sich: man geht 30 Sekunden flott, steigert dann 20 Sekunden auf die normale Jogginggeschwindigkeit und sprintet danach 10 Sekunden so schnell man kann. Das Ganze wiederholt man fünf Mal, d.h. 5 Minuten Dauer. Diese fünf Minuten wiederholen sich zwischen drei und fünf Mal, wobei man zwischen den Sequenzen immer zwei Minuten schnell geht.

Achtung: das Training ist sehr anstrengend und nichts für jeden Tag. Mir taten bei zu übermotivierten Intervallen die Schienbeine weh…..nun ja!
Lasst es langsam angehen und macht Pausentage!

2. New Kitchen on the Blog

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Dieses schöne Kochbuch stellt einige interessante Foodbloggerinnen aus Neuseeland vor und ich habe schon viele Rezepte ausprobiert. Mich fasziniert, dass rund um den Erdball das gleiche Bedürfnis nach einer gesunden und unverfälschten Küche besteht.
Viele der Bloggerinnen blicken auf Krankheitsgeschichten zurück und haben durch die Rückbesinnung auf ganz simple Dinge viel für Ihre Gesundheit und Lebensfreude erreicht.
In der Apotheke beobachte ich täglich Menschen auf der Suche nach Heilmitteln für alle möglichen Krankheitssymptome. In der Beratung kristallisieren sich oft die gleichen Probleme heraus: zu wenig Zeit für sich und die eigene Entspannung, schlechte Ernährung, permanente Anspannung und dann die Suche nach etwas nicht Greifbaren.
Warum dann nicht ganz einfach anfangen, z.B. in der eigenen Küche!

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Natürlich ist das nicht die Lösung für alles, aber frisches, selbstgekochtes Essen ist gesund und wir fühlen uns gestärkt! Small steps!

Rome wasn´t built in a day!

3. Kokosöl gegen Zecken?

Das Kokosöl-Glas ist aus meiner Küche und Bad nicht mehr wegzudenken. Die bei Raumtemperatur halbfeste Konsistenz macht es zum idealen Hautpflegemittel nach dem Baden oder Duschen. In der Küche benutze ich es zum Beispiel zum Backen des Life-changing Breads (s.o.) oder für Energy-Balls aus Datteln und Nüssen (siehe z.B. den Blog Deliciously Ella).
Durch seinen hohen Laurinsäure-Gehalt soll es auch abschreckend gegen Zecken wirken. Da ich schon voller Sorge auf diesen zeckenreichen Sommer blicke und in der Apotheke schon einige Borreliosefälle hatte, denke ich, dass es auf einen Versuch ankommt. Selbstverständlich sollte man das Kokosöl zusätzlich zu den üblichen Massnahmen zum Zeckenschutz ergreifen, d.h. Kleidungswechsel und Absuchen des Körpers gleich wenn man nach Hause kommt.

4. Kurkumawasser

Es gibt da dieses fatale Nachmittagstief!
Es schleicht sich unauffällig an und schon gähnt man und würde sich am liebsten gemütlich unter den nächsten schattigen Baum legen bzw. den Kopf sanft auf die Schreibtischplatte betten.
Mir hilft eine Messerspitze Kurkumapulver in Wasser.
Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und mich fasziniert diese Pflanze schon alleine wegen ihrer Jahrtausende alten medizinischen Verwendung.
Das sonnengelbe Getränk weckt die Lebensgeister und spendet neue Energie.
Hipster können auch einen Kurkuma-Latte zubereiten!! Vielleicht eiskalt??
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Enjoy!

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Und hier kommen noch einige positive Dinge, die mir im Moment gute Laune machen:

Der Duft von blühenden Lindenbäumen, die überquellenden Stände auf dem Wochenmarkt, Kirschen, nackte Füße IMMER, Schwalben , der Geruch nach dem Regen, nachts auf dem Balkon zu sitzen und keine Jacke zu brauchen, eiskalter Rosé,….

Und Ihr so? Denkt spontan an fünf Dinge, die Euch glücklich machen!

Es grüßt die apo-freundin.

07 Jul

Sommer, Sonne, Sonnenpflege!

Wasserfall 1

Mit diesem Sehnsuchtsbild nach einem kühlen Plätzchen melde ich mich zum Thema Sonnenpflege zurück.
Endlich ist der Sommer da……und zwar gewaltig.
Haut und Haaren wird bei diesen Temperaturen einiges abverlangt und so habe ich ein paar Pflegelieblinge herausgesucht.

Aftersun mehrere

Los geht es mit den Sonnenkapseln von Lierac (Sunific solaire capsules).
Sie enthalten Carotinoide, Lycopin aus der Tomate, Oliven-und Börretschsamenöl und viele Vitamine.
All diese Wirkstoffe sorgen für eine schnellere und intensivere Bräunung, wobei auch die Zellen geschützt werden.
Ich empfehle sie sehr gerne, ob als Urlaubsvorbereitung oder den ganzen Sommer über, wie ich es von verschiedenen Sonnenallergikern bestätigt bekam. Sie vertragen die Sonne besser, natürlich in Kombination mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Nach der Sonne ist die Haut regelrecht ausgehungert nach Feuchtigkeit und dann gibt es nichts besseres als meine beiden Lieblinge:

Siriderma

Da wäre zunächst das basische Intensiv-Serum Hyal4 von Siriderma.
Es ist wie ein großer Schluck Wasser für die Haut, beinahe geruchlos. Vier Hyaluronsäurearten (rein pflanzlich, Siriderma ist komplett vegan!!) versorgen die Haut sofort ganz angenehm mit Feuchtigkeit und beruhigen sie.
Anschließend kann eine zusätzliche Pflege darübergegeben werden oder nicht ( bei 37 Grad eher nicht!). Auch für Männer ist das Serum super geeignet, z.B. nach der Rasur!

Das Sunific Apres Soleil Serum von Lierac ist mein zweiter Liebling.
Es duftet unvergleichlich, ich könnte mich buchstäblich reinlegen! Leider ist es für die tropfenweise Anwendung vorgesehen, was auch völlig genügt!
Es enthält ebenfalls pflanzliche Hyaluronsäure und einen Extrakt aus blauer Microalge. Die Haut bekommt Feuchtigkeit und fühlt sich wunderbar erfrischt an.

Und jetzt komme ich zu meinen absoluten Lieblings-Sommerprodukten: den Selbstbräunern.

Viele Kunden in der Apotheke schrecken vor dieser „Bräune aus der Tube“ zu Unrecht zurück, sie ist in Wahrheit die gesündeste Art zu bräunen.
Selbstbräuner reagieren nur mit der obersten Hautschicht und färben sie nach einiger Zeit bräunlich, das ist der ganze Witz.

Man kann alle paar Tage nachcremen, allerdings braucht man die Easy-Five der apo-freundin:

1. Die Haut mit einem geeigneten Peeling behandeln, idealerweise am Tag vor dem Selbstbräuner. Frisch gepeelte Haut färbt sich nicht gut.
2. Selbstbräuner ganz gleichmäßig auf Gesicht und Körper auftragen. Besonders den Haaransatz und den Übergang zu Ohren und Hals sorgfältig behandeln und Reste der Creme von Augenbrauen und Haaransatz entfernen (Kosmetiktuch).
3. Hände danach gut waschen, da die Handflächen sonst SEHR gebräunt aussehen würden!
4. Mindestens 30 Minuten warten, bis man sich wieder anzieht. Bis dahin ist die Creme eingezogen. Allerdings muss man bedenken, dass enge Kleidung die Cremeschicht abreiben könnte.
5. Stärker verhornte Stellen mit Körperlotion sanft nachcremen, z.B. die Füsse, Knie, Ellbogen. Eine kleine Schicht genügt, dann wird der Selbstbräuner sozusagen verdünnt.

So, und nach zwei/drei Stunden sieht man aus wie frisch aus dem Urlaub.

Mir gefallen besonders die Selbstbräuner „Sunless“ von Annemarie Börlind und „Sunific autobronzant“ von Lierac.

Melone

So, das waren die Sonnentipps der apo-freundin (die so langsam eine bedenkliche Wasserelonensucht entwickelt……gerne pur oder als Salat mit Feta, Rucola und gerösteten Sonnenblumenkernen).

Kommt heute Abend ein Gewitter?

Sommerblumen

Bis demnächst von der sommerlichen apo-freundin

09 Jun

Aus den Ferien zurück!

Hach, war das schön!

Urlaub

Die letzten zwei Wochen haben ich und meine Lieben die Seele am Lago Maggiore baumeln gelassen.
Ruhe, Sonne, Natur, Bücher, draußen sein und immer wieder der See. Da kann man stundenlang schauen, vorzugsweise mit einem Aperol Spriz in der Hand. Die Eiswürfel stoßen sanft im Gals aneinander und das ist oft das Einzige, was man hört.
Nebenbei habe ich das Kanufahren für mich entdeckt! Man gleitet sanft dahin, ganz knapp über der Wasseroberfläche und bewegt sich mit Minimalbewegungen elegant vorwärts. Himmlisch!

Ach und das Essen: wie immer habe ich auf dem Markt nach Gemüse Ausschau gehalten, das ich noch nicht kenne. Diesmal fand ich den sogenannten „Mönchsbart“.

Essen

Oben links kann man dieses Gewächs sehen, an welchem ich kläglich scheiterte. Man kann eben doch nicht alles zu einem Risotto verarbeiten. Ich hätte Unmengen Weißwein und Parmesan benötigt um den ungewohnten Geschmack zu überdecken.
Aber wie man sieht gab es ja auch köstliche Alternativen!!

Und dann natürlich Mailand!
Ich habe mich Hals über Kopf in diese elegante Stadt verliebt!

Mailand

Im Moment findet dort auch die EXPO statt, deshalb lohnt sich ein Besuch doppelt. Ein guter Tipp ist der Parkplatz in Lampugnano. Von dort aus ist man schnell mit der U-Bahn im Zentrum und zahlt minimale Parkgebühren.
In Mailand ist das „goldene Viereck“ ein El Dorado für Modefans. Rund um die Via Montenapoleone, Via della Spiga und Via Sant´Andrea kann man die Welt der Mode life erleben. Einfach schlendern und staunen!
Auch lohnt sich ein Blick auf den Boden: viele Designer haben die Gullideckel mit farbigen Designs versehen.

Bsonders schön fand ich das Kaufhaus EXCELSIOR. Das Warenangebot ist innovativ. Mode und Lifestyle, viele kleine Labels, cool gestylte Räume, einfach inspirierend! Im Untergeschoss findet man eine aufwändig gestaltete Lebensmittelabteilung, wo man sich kleine Gerichte für ein Picknick auf einem der vielen schattigen Plätze Mailands mitnehmen kann.

So, nun aber genug der Urlaubsgeschichten! Ich wollte gerne noch ein paar Worte zum Thema Sonnenschutz schreiben:

Ich Urlaub

Hier die Easy-Five der Apo-Freundin:

1. Für wen ist der Sonnenschutz gedacht?
2. Welcher Faktor ist sinnvoll?
3. Welches Filtersystem, d.h. physikalisch oder chemisch?
4. Was für ein Produkt soll es sein (Creme, Milch,… )?
5. Was könnte man zusätzlich verwenden, z.B. After Sun, Selbstbräuner, Bräunungskapseln,..?

Sonnenschutzberatung ist in der Apotheke immer ein heikles Thema. Schnell gerät man in Verhandlungen über die Höhe des Sonnenschutzes und es geht zu wie auf einer Auktion, wobei ich immer höher biete 😉
Ich beschränke mich hier einfach auf das Wesentliche!
Also:

Ist das Produkt für ein Kind oder einen Erwachsenen, oder verwendet die ganze Familie eine Tube?

Dann macht man sich Gedanken über den Lichtschutzfaktor.

Eine Faustregel ist dabei: die geschätzte Eigenschutzzeit der Haut wird mit dem Faktor multipliziert und man erhält die Minuten, die man einen wirksamen Sonnenschutz hat.

Zu kompliziert? Dann mal mit Beispiel:

Die Apo-Freundin ist hell mit Sommersprossen. Die Eigenschutzzeit meiner Haut ist kurz, d.h. ca. 10-15 min, danach würde ich meiner Haut ohne Schutz schaden.
Wähle ich einen Faktor 30 aus, habe ich 10×30, also 300 Minuten Sonnenschutz. Ich wähle meistens für Gesicht einen Faktor 50 und für den Körper 50 oder 30.
Die Eigenschutzzeit kann man im Internet finden. Je nach Hautton kann man Ihn dann ungefähr schätzen. Kinder brauchen anfangs den maximalen Schutz, da ihre Haut kaum eine Eigenschutzzeit hat.

Dann geht es um die Filter:
die meisten Sonnenschutzprodukte enthalten chemische Filtersysteme. Sie dringen in die Haut ein und halten schädliche Strahlen ab.
Chemischer Filter klingt immer irgendwie ungesund, zu Unrecht, wie ich finde! Es sind halt chemische Verbindungen, die in die Haut eindringen können und dort aktiv werden.

Die physikalischen Filter bilden eine Schicht auf der Haut, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Sie hinterlassen den berühmten weißen Film auf der Haut und dieser Film ist der Schutz. Er ist sofort nach dem Auftragen aktiv. Mit Ihnen erreicht man meist einen Faktor von 30 und muss regelmäßig nachcremen.
Physikalische Filter sind für Babys und Kleinkinder geeignet. Vorsicht: die weißen Verbindungen verfärben helle Kleidung gelblich.
Dann geht es an die Wahl des Produktes.

Ich empfehle gerne flüssige Produkte als Sprays, da sie sich optimal verteilen lassen, aber das ist Geschmacksache.
Parfums, Emulgatoren und Konservierungsmittel sollten nicht enthalten sein, da sie das Allergierisiko erhöhen.

Und was empfehle ich sonst noch dazu?
Die Antwort dazu gibt es im nächsten Beitrag!

Sonnige Grüße von der Apo-Freundin

07 Apr

Schonmal basisch gebadet?

Was ich damit meine?
Tja, während ich diesen Blogbeitrag schreibe, ruhen meine Füße in einem herrlichen basischen Fußbad und entgiften gewissermaßen vor sich hin.

Füße

Aber der Reihe nach:

Vor einigen Wochen beschäftigte mich die Nachfrage einer Kundin in der Apotheke. Sie hatte während einer Kur täglich basisch gebadet und war nun auf der Suche nach einem geeigneten Badezusatz.
Schnell wurde ich bei der deutschen Firma Siriderma fündig, die basische Körperpflege herstellt.
Ich nahm Kontakt auf und war gespannt, was man sich unter basischer Kosmetik wohl vorstellen sollte.
Inzwischen bin ich ausführlich informiert und sehr anspruchsvoll geschult und kann sagen, dass mich diese Art der Hautpflege sehr anspricht.
Heute will ich näher auf das Basenbaden eingehen.

Ganz einfach erklärt:
Unsere Haut ist eines unserer wichtigsten Ausscheidungsorgane, sie wird auch „dritte Niere“ genannt. Über sie können wir schädliche Säuren loswerden.
Säuren entstehen im Körper durch die Ernährung ( z.B.Zucker, Kaffee, schwarzer Tee, Weißmehlprodukte, Fleisch), Stress, chronisch entzündliche Erkrankungen, Sport (Milchsäure aus Muskeltätigkeit), etc.
Wird die Haut in ihrem sauren Zustand „in ein Basenbad gesetzt“, dann versucht der Körper, diesen Konzentrationsunterschied auszugleichen und saure Stoffe wandern ins basische Bad. Die Haut kann dabei im Gegenzug wertvolle Mineralien aufnehmen.

Ein Basenbad sollte als Ritual genossen werden, es braucht Zeit (mindestens 30 Minuten).
Ob Vollbad, Fußbad, Erwachsener, Säugling,….Basenbaden ist für jeden geeignet.

Die Füße werden auch als „Hilfsniere“ bezeichnet und besitzen eine wichtige Ausscheidungskompetenz. Deshalb ist das Fußbad eine gute Möglichkeit zu entgiften und das bei niedrigem Aufwand. Sowas liebt die apo-freundin!!

Für ein Fußbad genügen 1-2 Teelöffel des Badepulvers.

Schüssel und pulver

Dann wird mit warmem Wasser aufgefüllt und dann dürfen die Füße eintauchen.
Wichtig ist es, einen Waschlappen griffbereit zu haben. Mit ihm streicht man während des Bades immer mal wieder sanft über die Haut, damit sich gelöste Stoffe von der Hautoberfläche abstreifen lassen.

Waschlappen und Bad
Auch unter den Fußnägeln sollte man kurz entlanggehen, da auch hier die Ausscheidung in vollem Gange ist.

Ich stelle mir einen Wasserkocher mit heißem Wasser in Reichweite und fülle immer wieder Wasser nach.

Nach ca 45-60 Minuten beende ich das Bad. Wichtig ist es, die Füße an der Luft trocknen zu lasse. So gehen die wertvollen Mineralien nicht verloren.

Ein Vollbad läuft nach dem gleichen Prinzip ab.

Besonders Neurodermitis-und Psoriasispatienten können von basischer Hautpflege sehr profitieren. An dieser Stelle gehe ich darauf aber nicht ein, da hier eine eingehendere Beratung notwendig ist.

So, meine Füße sind gebadet, jetzt lasse ich sie lufttrocknen und das war´s!

Liebe Grüße von der apo-Freundin.

04 Apr

Frohe Ostern!

Eier

Was soll man sagen: schwupp di wupp ist Ostern!
Die letzten stürmischen Tage haben uns ordentlich den Kopf durchgepustet und es war so richtig April. In der Apotheke waren meine Kunden allergie-und erkältungsgebeutelt zugleich.
Ich habe meine ersten „Pille-danach“- Beratungsgespräche geführt und wieder einmal festgestellt, dass es kaum Fälle wie im Lehrbuch gibt, dafür aber viele Ausnahmen.
Außerdem habe ich mich zum Frühjahr viel mit basischer Kosmetik und basischen Badezusätzen beschäftigt. Mehr dazu in meinem nächsten Beitrag.
Viele meiner Kunden starten nach Ostern ihre Frühjahrskuren. Ob nun Heilfasten, ayurvedische Kuren oder bestimmte Diäten, jeder möchte Ballast abwerfen.
Bei mir steht im Frühjahr immer die Birken-Aktiv-Kur von Weleda auf dem Programm.
Weleda stellt einen Birkenextrakt her, der zusätzlich nur noch etwas Zitronensaft enthält. Die Birke regt die Ausscheidung an und hilft beim Entgiften. Morgens und abends nimmt man einen Esslöffel von dem Birkenextrakt zu sich. Er schmeckt …..na ja, man kann ihn auch in Apfelschorle geben! Ich nehme ihn pur und trinke viel dazu.
Geöffnet hält sich die Flasche nicht lange, deshalb bleibe ich dabei und mache das Ganze vier Wochen lang. Der Birkenextrakt ist in der Regel auch für Birkenallergiker geeignet. Die Blätter werden in einem Luftstrom von Pollen befreit und dann verarbeitet. Ausnahmen gibt es leider immer, das kann ich nicht ausschließen.
Zusätzlich habe ich wieder dreimal pro Woche meine Joggingschuhe an und sause durch die Gegend. Ich habe mir die App Nike Running aufs Handy geladen.
Die App ist kostenlos und begleitet beim Training. Ihr findet sie im App Store. Toll finde ich, dass ich die gelaufenen Kilometer und die Route angezeigt bekomme.
Mache ich zwischendurch Dehnübungen oder fotografiere irgendwas, dann wird das Training automatisch unterbrochen. Ich find´s toll und es stört mich nicht, dass diese Daten bestimmt wieder irgendwo gesammelt werden. Soll doch jeder wissen, wie ungemein fit ich bin!!
Zum Beispiel jogge ich hier entlang:

Blaue Wiese

Das Blau ist einfach überirdisch schön

Soeben beendete ich übrigens nebenbei ein Hefeexperiment und bin stolz wie Bolle! Bitte sehr:

Hefezopf

Ja, ich habe wirklich einen Hefezopf gebacken! Hefe und ich, das ist so ne Sache. Die Zopfstruktur kann wohl nur ich erahnen, deshalb nenne ich es auch einfach OSTERBROT.

So, jetzt kann Ostern kommen! Ich wünsche Euch schöne Tage! Eure apo-freundin

Frohe Ostern

27 Mrz

Sonne, Tulpen und neue Kosmetiklieblinge

Hallo allerseits!

Was so ein Tulpenstrauß doch bewirkt!
Er macht nicht nur gute Laune und sieht toll aus, ich bin auch einfach hin und weg von den Farben und Formen! Farben machen glücklich und die Seele hat auch was zu kucken!!

Tulpen und Kissen

In den letzten Tagen trudeln in der Apotheke alle Kosmetikneuheiten des Frühjahres ein und ich habe einige Highlights für Euch zusammengestellt:

Sonnenpflege

Zuerst wären da zwei Produkte vonLIERAC.

1.Die Sunific Premium Creme mit Lichtschutzfaktor 30 und dazu passend Sunific Premium Après-Soleil Balsam
Wie wir ja alle wissen und sehr bedauern, ist die UV-Strahlung eine der Hauptursachen der Hautalterung.
Immer mehr Kundinnen verwenden das ganze Jahr tagsüber Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor. Auch die Sunific Premium Creme ist ein Anti-Aging-Produkt mit Lichtschutz und wird wie eine normale Tagescreme verwendet. Sie schützt effektiv vor der Sonne und tut außerdem etwas für den Feuchtigkeitshaushalt und hält die Haut elastisch. Wie immer bei Lierac sind tolle Pflanzenextrake enthalten. Die Bräunung wird aktiviert, pflanzliche Hyaluronsäure sorgt für Feuchtigkeit, das Filtersystem ist toll und die Creme duftet herrlich nach Sommer.

2. Der regenerierende Après-Soleil Balsam

Neben dem fantastischen Geruch und der tollen Textur, regeneriert er die Haut nach der Sonne. Außerdem verlängert und verschönert er die Bräune.

Für mich sind diese beiden Innovationen wirklich überzeugend. Duft und Textur gefallen mir sehr und die Haut fühlt sich wunderbar geschmeidig an.
Der Preis liegt bei etwas unter 40€.

Weiter geht´s mit DARPHIN:

Die neue Serie hat den treffenden Namen SOLEIL PLAISIR, was soviel heißt wie „Sonnenvergnügen“.
Darphin ist die einzige Estee Lauder-Kosmetik, die apothekenexklusiv ist.
Als Darphin-Fan habe ich mich sehr über die Sonnenpflege gefreut, da es diese bisher nicht gab.
Zwei Tuben, Lichtschutzfaktor 30 oder 50 und ähnlich wie bei Lierac ausgewählte Pflanzeninhaltsstoffe, die die Haut effektiv pflegen und regenerieren. Der Geruch ist sehr angenehm, man muss sich sehr zurückhalten, die Creme nicht aufs Brot zu schmieren!!
Darphin ist berühmt für die erlesenen ätherischen Öle und das merkt man. Nie riecht etwas zu stark, sondern eben genau richtig.
Der Preis liegt bei 29€.

Welches Produkt man auswählt sollte man seinem Bauchgefühl überlassen. Man muss schnuppern, ausprobieren und sich beraten lassen.

Uns dann wären da noch zwei Masken, die mir besonders gut gefallen:

Neue Masken

Die Masque Eclat Jeunesse au Camélia von DARPHIN und die Masque instant Detox von CAUDALIE

Die Darphin-Maske ist eine wunderbare Anti-Aging-Maske, die die Haut optimal versorgt und zum Leuchten bringt. Dies hat die Apofreundin höchstpersönlich nach einem arbeitsreichen Tag getestet und kann dem nur zustimmen! Preis ca. 44€

Die Detox-Maske von Caudalie entgiftet die Haut durch rosa Tonerde, Kaffee-Extrakt (ja, wirklich!) und Vitamin C. Stichwort sind hier die freien Radikale, die durch schädliche Umwelteinflüsse und beispielsweise Stress entstehen. Sie ist pastenartig und wird auf der Haut fest. Nach dem Abwaschen ist die haut porentief rein und entspannt. Die Maske gibt es im Moment nur als Geschenk zur Polyphenol C15-Linie, demnächst aber auch zu kaufen. Die ganze Polyphenol C15-Linie macht im Moment sehr Furore, Detox ist total im Trend!

A propos Detox: heute Morgen bereitete ich für mich und mein krankes Töchterchen ( Virus, Wachstum, who knows?) einen gesunden Smoothie zu. In diesen kamen zwei Orangen, Himbeeren, etwas Agavendicksaft, Milch, Zimt und………frischer Babyspinat! Ta daaaaaaaa……..ich brachte das frische Gesundgetränk ins Kinderzimmer und bereits auf dem Weg schlug die Farbe ins Hellbräunliche um.
„Ist da Kakao drin?“, war die Frage an mich. Ich verneinte, sie probierte, lecker war´s, aber an der Farbe muss noch gearbeitet werden!!

Ein schönes Wochenende wünscht die apo-Freundin!

13 Mrz

Grün

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Ihr Lieben!

Frühlingstrunken widme ich mich im Moment meiner Lieblingsbeschäftigung: dem Durchstreifen der Natur auf der Suche nach Sammel-oder Erntebarem.
Ich sammele für mein Leben gern.
Früher zupften wir Kamillenblüten mit unserer Mama. Zuerst wurde nachgesehen, ob es sich um die „echte“ Kamille handelte. Diese hat nämlich ein hohles Blütenköpfchen!! Dann wurde gesammelt und zuhause wurde die Ernte zum Trocknen auf dem Dachboden ausgebreitet. Das duftete himmlisch und verwandelte sich vor unseren Augen in köstlichen Kamillentee.
Toll finde ich auch Holunderblüten, Beeren, Pilze, Äpfel,…..die ganze Vielfalt. Auch musste meine Familie es ertragen, daß ich Rosmarin und Thymian im Ferienhaus in Südfrankreich grossflächig trocknete!

Das Erntebare, das mich im Moment glücklich stimmt ist:

wachsender Bärlauch

BÄRLAUCH

Knoblauchartig vom Geruch, herrlich im Geschmack und irre gesund.
Vor einigen Jahren zeigte mir eine liebe Freundin eine Bärlauchstelle im Wald und ich bin ihr bis heute sehr dankbar dafür.
Ganz wichtig ist das sichere Unterscheiden zwischen Bärlauch und dem giftigen Maiglöckchen: der Bärlauch hat auf der Blattunterseite eine dicke Mittelrippe, die man gut tasten kann. Das Maiglöckchen nicht.

gewaschener Bärlauch

Die geernteten Blätter werden gründlich gewaschen und kleingeschnitten.

Verarbeitet

Ich arbeite sie gerne mit groben Meersalz in Butter ein oder mache ein Bärlauchöl daraus. Die Liste der Möglichkeiten ist endlos, meine Methode ist wie immer easy (ganz wichtig).

Bärlauch im Weckglas

Toll finde ich es auch, die Bärlauchbutter in kleinen Portionen einzufrieren.
Natürlich gibt’s auch Bärlauch auf dem Wochenmarkt!! Nicht jeder muss sich, so wie ich, in die Büsche schlagen!

Habt Ihr schonmal was gesammelt?

Liebe Grüße von der apo-freundin

01 Mrz

Da bin ich wieder…….

Hallo Ihr Lieben!

Ich war am Meer! In Holland.
Meer

Einfach mal ein paar Tage an nichts denken, Fahrrad fahren, Fisch essen, die Nase in den Wind halten, durchatmen.

Sonnenuntergang

Gummistiefel

Die beste kleine Reisebegleitung von allen haben, Tulpen kaufen und bei jedem weiteren Strauß in Begeisterung ausbrechen. Überhaupt dieser Sinn für Blumen in jeglicher Form! Am liebsten möchte man alles ins Fahrradkörbchen packen und schnell wegradeln!

Kollage

Fahrräder

Und dann überall dieser frische Minztee…..einfach und einfach köstlich! Eine echte Alternative zum Käffchen am Nachmittag.

Tee

Diese paar Tage Auszeit rücken alles wieder in den richtigen Zusammenhang. Man sieht vieles entspannter, gewinnt eine andere Sicht auf die Dinge.
Jetzt werden wieder interessante Themen für Euch gesammelt und neue Gesundheits-und Beautytrends unter die Lupe genommen.

Springt

Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart!

Eure apo-freundin

08 Feb

Rezept für ein unfassbar gutes Brot: das Life-Changing Bread

Ta daaaaaaaa!

Hier kommt eine wirkliche Revolution in Sachen Brot.
Das Life-Changing Bread.
Ich habe in den letzten Jahren schon viele Sorten ausprobiert- dieses Brot ist wirklich anders.

Warum?

Weil es vorwiegend aus Nüssen und Samen besteht und ganz easy-peasy zu machen ist.
Weil es außerdem sehr lecker schmeckt, sattmacht und irre gesund ist.
Dabei bin ich bestimmt kein Brotgegner und liebe Baguette, Bauernbrot, etc.
Ich habe auch neugierig diverse Eiweißbrote verschiedener Bäcker probiert, fand allerdings die Zutatenlisten teilweise obskur und die Brote meist nicht sehr lecker. Was sollte nochmal der Vorteil sein?

Aber dieses Brotrezept hat mich sofort überzeugt.

Schaut her:
Teig

Man nehme eine Kastenform und schlage sie mit Backpapier aus.

Zutaten: 90g Leinsamen
135g Sonnenblumenkerne
65g Haselnüsse
145g Haferflocken (ich nehme zarte und kernige gemischt)
2 El Chiasamen
4 El Flohsamenschalen
1 Teel. Salz
1 El Süßungsmittel ( z.B. Agavendicksaft, Ahornsirup, o.ä.)
3 El Kokosöl
350 ml Wasser

Chia und Waage

Dann einfach die trockenen Zutaten in die Kastenform einwiegen und die flüssigen Zutaten daraufgeben, umrühren, stehenlassen.

Zur Erklärung:

Die Flohsamenschalen (Schalen von Flohsamen, ähnlich Leinsamen, hohes Quellvermögen in Wasser, gibt’s in der Apotheke oder im Reformhaus), Chiasamen und der Leinsamen quellen mit dem zugefügten Wasser auf und der Teig wird richtig fest und stabil.
Im Rezept wird die Mischung mindestens zwei Stunden stehengelassen oder sogar über Nacht. Das hat mir bisher zu lange gedauert.

Das Kokosöl ist meistens in Gläser verpackt und bei unseren Raumtemperaturen fest.
Ich stelle das Glas einfach in heißes Wasser und nach ein paar Minuten ist es flüssig. Dann entnehme ich die gewünschte Menge und es wird allmählich wieder fest. Ganz unkompliziert.

So, der Teig hat geruht. Jetzt wandert die Form bei 175 Grad für 20 min in den Ofen.
Danach wird das Brot halbfertig auf den Kopf gestellt und auf dem Rost nochmal 45 min gebacken. Fertig!!!!

Teig besser

Das Brot schmeckt zu allem. Ich bewahre es im Kühlschrank auf und toaste es frisch nochmal. Manchmal lasse ich die Haselnüsse weg, den Leinsamen ersetze ich durch meinen geliebten Chiasamen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bin gespannt, wie Ihr es findet!

Es grüßt die apo-freundin

05 Feb

Mich hat´s erwischt!

Folgende Situation:
Hier sitze ich auf dem Sofa, das Laptop wackelig auf meinem Yogakissen (ja, habee ich, benutze ich auch!), das Yogakissen auf meiner warmen Decke. Mein Körper gebeutelt, die Gesichtsfarbe fahl und schon der Umzug aufs Sofa verlangte mir unmenschliche Anstrengung ab.
Alles begann in der Apotheke:
Mich fröstelte, ich bekam Halskratzen, Kopfschmerzen,…..alles noch kein Problem. Sofort lutschte ich mehrere Zinktabletten, nahm Ibuprofen und Imupret Tropfen, ein pflanzliches Imunstimmulanz.
Dann ging alles ganz schnell. Konzentrationsvermögen gleich null, Schüttelfrost, alles tat mir weh, Sehnsucht nach meinem Bett. Ein hinterhältiges Virus hatte sich unbemerkt angeheftet.
Die letzten Tage verbrachte ich elendiglich im Bett. Ich finde es übrigens nicht in Ordnung, daß selbst die Augäpfel und Haarwurzeln so weh tun können.
Und dann zu allem Überfluss noch quälende Gedanken! Dinge, die man längst erledigen wollte, Entliehenes aus der Bibliothek, nicht zusammengelegte Kleidung im Schlafzimmer, hat irgendjemand Geburtstag?, ein Spinnenfaden von der Decke baumelnd,…..alles irgendwie unerträglich.
Ich war selbst zu zart besaitet für meinen Krimi. Einerseits wollte ich wissen, wie es weitergeht, andererseits war ich dem handlungsverlauf nicht gewachsen.
Ach ja, bloggen wollte ich auch, da war gar nicht dran zu denken.

Und irgendwann lichtet sich dann der Nebel des Grauens.
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Man bekommt wieder Appetit, wobei dieses Bild nicht repräsentativ für das tatsächliche Angebot ist.
Bestimmt wäre es auch besser, meinem Körper viele Vitamine zuzuführen, allerdings würde ich obiges vorziehen!
Wie immer schaue ich mir zwischendurch Urlaubsbilder an und sehne mich nach dem Meer.
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Was mir in den letzten Tagen geholfen hat war die Ruhe, der Schlaf, die Unterstützung meiner Familie, die Hühnersuppe meiner lieben Nachbarin, viel Ingwertee, Zink und Vitamin C, Ibuprofen gegen die mörderischen Kopfschmerzen und einige homöopathische Mittel, wie Ferrum phosphoricum und Esberitox Tabletten.

So, jetzt folgt wieder eine Ruhephase. Ich durchforste jetzt mal die Online-Ausleihe meiner Bibliothek nach etwas Seichtem zur Seelenmassage.

Bis dahin alles Liebe vom kranken Hasen!

31 Jan

Kinder-Must-Haves und ein Süppchen

Must haves Baby

In der Apotheke gibt es gewisse Klassiker. Produkte, die immer nachgekauft werden und auf die man einfach nicht verzichten will, wenn man sie mal entdeckt hat.
In der Kinder-Hausapotheke sind es zum Beispiel:
1. Die Euphrasia-Augentropfen von Wala.
Diese Augentropfen sind in sog. Einzeldosen verpackt und unkonserviert. Euphrasia ist der lateinische Name der Pflanze „Augentrost“ und wird schon seit dem Mittelalter für die Linderung von Augenbeschwerden verwendet. Außerdem ist eine homöopathische Verdünnung von Rosenöl enthalten, die zusätzlich beruhigt.
Viele Kinder haben immer wieder mit Augenreizungen zu kämpfen. Wenn man Beschwerden frühzeitig mit diesen Augentropfen behandelt, erholen sich die Augen oft und ein Antibiotikum ist nicht nötig. Ich betone allerdings, dass man es nicht zu lange auf eigene Faust versucht werden sollte. Eitrige Bindehautentzündungen gehören zum Kinder-oder Augenarzt.

2. Thymian-Myrte-Balsam von der Bahnhof-Apotheke in Kempten
Die Bahnhof-Apotheke stellt eine ganze Reihe toller Produkte für Säuglinge und Kinder her. Eines dieser Produkte ist der Erkältungsbalsam bei Husten, Schnupfen . Der Balsam lässt sich wunderbar verteilen und wird sanft auf Brust und Rücken einmassiert. Die Inhaltsstoffe, wie z.B. Myrte, Thymian, Niaouli, Ysop, Sheabutter etc. entfalten einen angenehmen Geruch und lindern Erkältungsbeschwerden. Anschließend muckelt man die kleinen Mäuse schon warm ein.

3.Der Engelwurzbalsam, ebenfalls aus der Bahnhof-Apotheke in Kempten.
Dieser Balsam ist die Geheimwaffe gegen trockene, wunde Schnupfennasen. Er enthält Angelikawurzel, Majoran, Thymian, Olivenöl, etc.
Auch viele meiner erwachsenen Patienten schwören auf die pflegende Wirkung. Der Balsam wird um die Nase herum aufgetragen und duftet nach den guten Inhaltsstoffen.

4. Viburcol Zäpfchen von Heel
Viele Eltern möchten für ihre Kinder nicht gleich chemische Arzneistoffe verwenden und sind auf der Suche nach Alternativen.
Diese Zäpfchen sind so ein Ausweichprodukt. Sie sind homöopathisch aus 5 Mitteln zusammengesetzt (u.a. Kamille, Küchenschelle, Belladonna). Sie sind der Helfer in der Not bei Unruhezuständen von Säuglingen und Kleinkindern. Das kann eine leichte Erkältung sein, Unruhe durch das Zahnen, Quengeligkeit ohne ersichtlichen Grund,……man merkt, dass etwas nicht stimmt, allerdings sind die Symptome diffus. Alle Eltern werden das kennen.
Bei all Diesen Dingen kann Viburcol versucht werden. Es ist wie ein Joker, der vielen Kindern die nötige Linderung verschafft.
Wie immer in der Homöopathie, muss das Mittel auch passen, damit es wirkt. Aber man kann nichts falsch machen und der Schmerz-und Fiebersaft bleibt für schwerere Situationen im Schrank. Überflüssig zu sagen, daß Viburcol nur für leichte Zustände als sanfte Unterstützung verwendet werden sollte!

So, das waren einige Klassiker und weitere werden folgen!

Inzwischen ist das abendliche Süppchen fertig….voila!
Bohnensuppe
Kartoffelsuppe mit breiten grünen Bohnen, Chili und etwas Ziegenfrischkäse. Ihr wißt schon: Souping ist das neue Juicing!

Es grüßt die apo-freundin

28 Jan

Das muss auch mal sein……

Foto (1)
Tja, was soll ich sagen.
Hierbei handelt es sich um meinen göttlichen Nachmittagsimbiß.
Soviel ich mich sonst auch mit allerneuesten Ernährungstrends und wilden Dinner-Cancelling-Theorien auseinandersetze……hin und wieder gelten diese Dinge nicht. Die Welt steht kurz still und man genießt einfach nur ganz viel Zucker um die Mundwinkel.
Ausrufezeichen
Das solltet Ihr hin und wieder auch ganz bewusst tun!
Was sind Eure kleinen Sünden und wo könnt Ihr nicht widerstehen?
Schreibt mir!
Eure apo-freundin

25 Jan

Souping ist das neue Juicing

Suppe
Suppe 1
Na, das ist aber mal ein gewagtes Statement, oder? So oder so ähnlich habe ich es in letzter Zeit immer wieder gelesen. Diese „revolutionäre“ Erkenntnis verändert wohl nicht die Welt und hört sich offen gestanden ziemlich albern an!
Feststeht allerdings, dass wirklich was dran ist, dass in der kalten Jahreszeit nichts über eine feine Suppe geht, die den Körper und die Seele durchwärmt.
Das Rezept für mein Kartoffel-Fenchelsüppchen mit Schmakofatz-Einlage geht so:
Suppe: für die Suppe einfach einige Kartoffeln und eine Fenchelknolle kleinschneiden, in Gemüsebrühe weichkochen und pürieren.
Einlage: eine Tasse kleine Berglinsen garen
inzwischen eine Fenchelknolle und einen Apfel sehr fein schneiden, ein Bund Frühlingszwiebeln kleinschneiden
etwas Ghee (= geklärte Butter, z.B. von Allnatura) in einer Pfanne erhitzen, Fenchel , Apfel und Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz anbraten, Linsen dazugeben, mit geriebenem Ingwer , Salz und Pfeffer deftig abschmecken.
Das Süppchen wird durch diese süß-salzig-scharfe Einlage einfach unwiderstehlich und man löffelt sich satt und glücklich.
Guten Appetit!
Eure apo-freundin
P.s. Was sind Eure Lieblingssuppen?

17 Jan

Können Sie mir das schnell anmischen?

Mörser
Das ist ein Satz, den ich in der Apotheke jeden Tag höre.
Kunden kommen mit Rezepten, auf denen der Arzt, oft der Hautarzt oder Kinderarzt, Bestandteile einer Rezeptur in der gewünschten Menge verordnet hat. Diese Art von Rezepten gibt es seit jeher in der Apotheke und sie spielen nach wie vor eine große Rolle.
Zuerst werfe ich einen prüfenden Blick auf die Rezeptur. Da geht es zunächst nur um formale Dinge und einen ersten Check, ob alles an der Verordnung klar ist. In der Rezepturabteilung der Apotheke kommt dann eine genauere Prüfung. Vertragen sich die verschriebenen Stoffe miteinander? Stimmen die Konzentrationen? In welche Grundlage, d.h. welche Basis werden sie eingearbeitet? Wie lange ist das Produkt dann haltbar? Muss man Stoffe vorher lösen, erwärmen, schmelzen….? Dann wird mir mitgeteilt, bis wann die Rezeptur fertig ist.
Die Kunden sind oft überrascht, wenn ich einige Stunden Bearbeitungszeit angebe. Aber oft müssen einzelne Bestandteile erst bestellt werden. Oder es sind Rezepturen vorher dringender anzufertigen. In diesem Bereich sollte es keine Eile geben.
Beispielsweise gibt es immer wieder Kinder, die spezielle Rezepturen benötigen. Wenn z.B. ein Neugeborenes einen Herzfehler hat, sind es die Apotheken, die geeignete Medikamente in kleinen Dosen verkapseln. Es gibt akute Neurodermitisschübe, Windeldermatitis (d.h. wunder Po), Handekzeme,…u.v.m. Die Liste ist endlos.
Bei der späteren Abgabe bespreche ich dann noch die Anwendung und die optimale Lagerung der Rezeptur. Meist sind Cremes oder Salben in sogenannte Schraubkruken abgefüllt. Diese sind hygienischer in der Verwendung, da es nur eine kleine Öffnung zur Entnahme gibt.
So, es folgt eine backrezeptur in der Küche der Apofreundin. Ich backe Cantuchini………
Schönes Wochenende!

15 Jan

Baby-Blues

Das mit dem Baby-Blues ist so eine Sache.

Das Baby ist da, alle sind voller Freude, man beginnt, einander kennenzulernen.
Als frischgebackene Mutter prasseln die neuen Anforderungen geradezu auf einen ein. Das Baby wird zum ersten Mal an die Brust gelegt und man sieht etwas fassungslos zu, wie der eigene Körper darauf reagiert. Man wickelt den kleinen Neuzugang, schnuppert, schmust und könnte zerspringen vor Glück.

Nach einigen Tagen haben viele Frauen dann einen kleinen Tiefpunkt. Man fühlt sich elend, könnte immerzu weinen und die Gefühle geraten durcheinander. Das legt sich meist nach kurzer Zeit von alleine. Viele Mütter haben das vielleicht schon erlebt, andere erleben so etwas gar nicht.

Bei einigen Müttern allerdings hört dieses Gefühlschaos nicht so einfach auf.
Öfter am Tag kommt eine große Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und dadurch auch ein Schuldgefühl über sie. Die Schuldgefühle dem Kind gegenüber, über das man sich ja eigentlich so freut, beschreiben viele als das Schlimmste. Dann sind da ja auch noch der Mann und die Familie, die oft mit Unverständnis reagieren, wenn die frischgebackene Mama nicht strahlt und positiv gelaunt ist.
Oft gerate ich in der Apotheke durch Zufall an diese Frauen. Es entwickelt sich ein Gespräch und ich verschaffe mir einen Überblick über die Situation. Dann überlegen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt.
Viele trauen sich nicht, das Problem offen anzusprechen. Sie sind verzweifelt und verurteilen sich selbst dafür.
Ich kann nur jeder betroffenen Frau raten, sich ihrem Mann oder einer lieben Person in der Familie anzuvertrauen. Sollte das nicht gehen, weiß die betreuende Hebamme oder der Frauenarzt Rat.
Manchmal reicht es, zu wissen, dass man Unterstützung hat. Es kann Tage, Wochen oder sogar Monate dauern, mit oder ohne medikamentöse Behandlung ablaufen, jede Frau hat ihre individuelle Geschichte.
Auf der Seite www.schatten-und-licht.de findet man viele nützliche Informationen rund um dieses Thema.

Ich wünsche allen betroffenen Frauen viel Kraft und den Mut, sich zu öffnen und sich nicht für die Situation zu verurteilen. Es geht irgendwann vorüber und aus dem Schatten wird wieder Licht!

Es grüßt die apo-freundin

14 Jan

Time for a mask!

Ich sitze hier und schreibe diesen Beitrag mit einem glücklich glänzenden Gesicht. Eben habe ich mir die göttliche Gesichtsmaske „Masque Eclat“ von Lierac aufgetragen und lasse mir den stressigen Tag „wegvitaminisieren“.
Masken sind das ganze Jahr über meine Lieblinge. Dabei bin ich nicht der Typ, der die Einwirkzeit liegend und entspannend verbringt, das schaffe ich höchst selten. Eine Freundin zelebriert ihre Masken sogar mit Musikuntermalung….!
Ich bin der Meinung, dass man mit Maske abwaschen, bügeln, telefonieren und auch bloggen kann!
Masken sollte man auf das gereinigte Gesicht auftragen und nach Herstellerangaben einwirken lassen.

Hier kommen meine Top-Five:

1. LIERAC Masque Eclat mit Orangen- und Mohnblüten-Extrakten. Macht den müden Teint sofort frischer und tut einfach gut.

2. DARPHIN Hydrating Kiwi Mask versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Sie enthält Granatapfel-,Kiwi-, und Mangoextrakte und Karité-Butter.

3. CAUDALIE Vinoperfect Enzym-Peelingmaske. Sie hinterlässt ein ganz frisches Hautgefühl, ist ganz sanft und ideal bei fahler, leicht schuppiger Haut.

4. KIEHL´S Ultra facial overnight hydrating masque ist ein Traum an Feuchtigkeit, den man vor dem Schlafengehen aufträgt und 10 min einwirken lässt. Eventuelle Rüchstände kann man einfach über Nacht nachwirken lassen.

5. apo-freundins own: Natürlich rühre ich auch gerne selber meine Mittelchen an und dazu gehört auch meine Quark-Öl-Honig-Maske. Dazu nimmt man 2 Esslöffel Quark, etwas Olivenöl und Honig. Diese Mischung rührt man homogen an und verteilt sie auf dem gereinigten Gesicht. So langsam wird die Maske dann fest und bröckelig und man wäscht sie einfach mit viel lauwarmen Wasser ab. Bestimmt ein uraltes Rezept aber ich liebe sie für ihre Einfachheit.

Was sind Eure Lieblingsmasken? Bin gerade dabei zu ergründen, wie das mit den Kommentaren auf meinem Blog funktioniert. Freue mich solange über Emails oder Facebook-Nachrichten.

So, meine Maske muss jetzt runter!
Grüße von der apo-freundin

12 Jan

Was ich im Januar mag.

Der Januar ist der Startermonat schlechthin.
Es herrscht Aufbruchstimmung ins Jahr, es wird geplant, man nimmt sich Dinge vor. Ich mag das.
In der Apotheke habe ich dann viel mit Themen wie Entschlackung, Frühjahrskur, basische Ernährung, etc. zu tun. Alle scheinen auf einmal das Gleiche zu wollen.
Auch ich detoxe hin und wieder, entsafte, mixe und versuche, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag irgendwie einzuplanen.
Man unterhält sich selten im Dezember über den Sinn oder Nutzen von basischen Fußbädern oder über die Frage, wie man Glaubersalz am besten runterkriegt.
Diese ganzen Gesundheitsprojekte, die da über meine Kundenschar schwappen, bringen frischen Wind und ändern die Sicht auf die Dinge.
Und es gibt Tulpen!
Auf Facebook habe ich gelesen, dass sich viele zur sog. Plank-Challenge anmelden. Die Aktion startet am 2. Januar. Nun ja, ich zögere noch!
Hier meine Tipps für ein gutes Körpergefühl im Januar:
1. Viel trinken, d.h. wirklich 2-3 Liter Wasser am Tag.
2. Sich frische Luft um die Nase wehen lassen. Rausgehen ist die Devise und zwar möglichst in der hellsten Zeit des Tages.
3. Den Körper mit einem schönen Öl verwöhnen. Meine Favoriten: DARPHIN l´huile révitalisante oder CAUDALIE huile divine. Die Öle am besten nach dem Baden oder Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auftragen, dann ziehen sie besser ein und man braucht weniger.
4. Die Nägel mit einem tollen Nagellack lackieren, z.B. Desirio 643 von Chanel, passend zu meinen Tulpen!!!
5. Lächeln (sonst einfach mal die Mundwinkel hochziehen und kurz abwarten, die Psyche glaubt uns das irgendwann!).
Es gibt also viel zu tun.
Es grüßt die apo-Freundin, die sich jetzt noch auf die Suche nach ´nem Apfel macht.

11 Jan

Was ist eigentlich CHIA?

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Vor einigen Monaten ging der Hype um die Chia-Samen los und ich dachte mir, daß ich mal was dazu schreiben könnte.
Also: Chia-Samen sehen aus wie kleine Käfer (findet mein Kind jedenfalls), sind gräulich-bräunlich gesprenkelt und können gegessen werden.
Die Pflanz eist eine Salbeiart und kam ursprünglich hauptsächlich aus Mexico. Schon für die Azteken war sie eine wichtige Nahrungspflanze und was für die Azteken gut war…Ihr wisst schon!
Das Interessante an den Chia-Samen ist ihr hoher Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, aber auch Proteinen, Vitaminen und Antioxidantien.
Durch die Presse, besonders die Hochglanz-Variante, geisterten irgendwann immer mehr Berichte von Stars, die nie mehr ohne ihren Chia-Pudding sein möchten.
Pudding?
Bedeckt man einige Esslöffel der Samen mit Wasser, verwandelt sich das Ganze innerhalb kurzer Zeit in eine Art Brei, als hätte man etwas Agar-Agar oder Gelatine hinzugefügt. Der Brei hat je nach Wassermenge eine feste oder schleimige Konsistenz und ist geschmacksneutral.
Man kann den Brei überall unterrühren, in Joghurt, in Müsli,…das Internet ist voller Rezepte. Natürlich kann man die Samen auch pur ins Müsli rühren, dann sollte man allerdings viel dazu trinken.
Mir war es dazu noch wichtig, eine Bio-Qualität zu verwenden, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
In der Küche der apo-freundin hat das Glas mit den Chia-Samen inzwischen einen festen Platz.
Probiert es einfach aus, es lohnt sich!
Kommt gut in die neue Woche
Eure apo-freundin

07 Jan

Asthma und der Gerätewald

Apropos Wald: ich habe meinen Christbaum dieses Jahr schon am 5. Januar aus dem Fenster geschmissen! Der Arme! Aber er musste einem aufdringlich frühlingshaften Strauß Tulpen in himmlischem Violett weichen!

Also:
In der Apotheke gibt es so einige Gerätschaften, die man sich genau erklären lassen sollte.
Jeder Diabetiker wird mir da Recht geben und auch noch eine andere Patientengruppe ist auf das Know-How bezüglich der Handhabung ihrer Medikamente angewiesen: die Asthmatiker/COPD-Patienten.

Es gibt sehr viele verschiedene Asthmaformen, etc. und sehr viele Behandlungsvarianten.
Nur wenn die Medikamente regelmäßig und bestimmungsgemäß verwendet werden, ist der Therapieerfolg gesichert. Der Facharzt überwacht den Krankheitsverlauf und alles weitere liegt beim Patienten.

Leider lässt der Umgang mit den verordneten Medikamenten oft sehr zu wünschen übrig. Ich kann das gut verstehen, da es sich meist nicht um die simple Tabletteneinnahme handelt, sondern spezielle Inhalatoren verwendet werden müssen. Manchmal sogar verschiedene, die dann auch noch unterschiedlich funktionieren.

In der Facharztpraxis findet meist eine Schulung mit Demogeräten statt. Die Patienten kommen dann mit ihren Rezepten in die Apotheke und dort frage ich immer nochmal nach, ob die Handhabung klar ist. Wichtig ist auch zu verstehen, was das Mittel in der Lunge bewirkt. Macht es die Bronchien weit und lässt uns besser atmen oder bekämpft es die Entzündung. Oft sind auch Kombinationen aus beidem verschrieben.

Man sollte also genau wissen, wann und zu welchem Zweck inhaliert werden muss. All diese Fragen können in der Apotheke geklärt werden. Bei mir bekommt der Patient auf Wunsch ein Demogerät seines Inhalators in die Hand und kann sich damit die notwendigen Handgriffe einprägen. Natürlich kann man sich auch jederzeit zwischendurch rückversichern, ob man alles richtig macht.

Hiermit ermutige ich alle Patienten, sich ganz genau zu informieren!

Es grüßt die apo-freundin.

06 Jan

Hatschiiiiii !!

Unendlich viele Kunden kommen im Moment in die Apotheke und verlangen ein Nasenspray. Viele mit dem bangen Hinweis, dass es keines sein soll, von dem man „abhängig“ würde.
So weit, so gut.
Schnupfen ist schon etwas sehr lästiges und wer einmal stundenlang nachts wach lag, Nase zu, Mund völlig ausgetrocknet, der möchte möglichst Abhilfe schaffen.
Der Schnupfen wird in der Regel ein paar Tage da sein, er ist meist Teil eines grippalen Infektes und da gibt es mehrere Möglichkeiten:

Hier wie immer meine Easy-Five-Fragen in der Apotheke:
1. Wann und wie hat das angefangen?
2. Liegt eine Allergie vor? Jucken z.B. die Augen?
3. Sind weitere Symptome vorhanden? Husten, Fieber, …..
4. Was möchte der Kunde unternehmen?
5. Soll zusätzlich etwas unterstützend eingenommen oder angewendet werden? ( z.B. Zink, Vitamin C, pflanzliche Präparate)

Es gibt eine Vielzahl von Nasensprays oder Tropfen. Zu unterscheiden wären da Zubereitungen mit ätherischen Ölen wie z.B. Campfer oder Menthol, Salz- und Meerwasserlösungen und Substanzen, die die Blutgefäße in der Nase verengen und somit die Schleimhaut abschwellen lassen.
Letztere sollte man nur 5 bis 7 Tage verwenden, da es sonst zu den oben bereits angedeuteten Gewöhnungseffekten kommen kann.

Allgemein ist zu sagen, dass durch regelmäßiges Händewaschen viele Infektionen verhindert werden können. Auch sollte man sich nicht mit ungewaschenen Händen an Nase, Mund und Augen fassen, da hier die Eintrittspforten in den Körper sind. Außerdem freut sich unsere Nasenschleimhaut über eine gute Pflege wie z.B. ein befeuchtendes Nasenspray oder eine pflegende Nasensalbe. Zur Infektabwehr braucht der Körper viel Flüssigkeit, d.h viel trinken!
Sobald ein Schnupfen einen allergischen Charakter hat oder mit Kopfschmerzen oder Druck in den Nasennebenhöhlen einhergeht, sollte ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden.

Hier noch zwei Lieblingsprodukte der apo-Freundin:

Engelwurzbalsam der Bahnhofs-Apotheke in Kempten für kleine und grosse Schnupfennasen. Und Agropyron Globuli velati von WALA, damit sich das Sekret besser löst. Beide Mittel sind alternativmedizinisch und haben sich in meiner Apothekenerfahrung zu Must-Haves gemausert.

In diesem Sinne grüßt die apo-freundin alle Schnupfennasen! Gute Besserung!

02 Jan

Happy New Year!

Auch wenn mein Blog eben erst aus der Taufe gehoben wurde und noch gar nicht hübsch aufgestylt ist, wünsche ich allen zukünftigen Lesern ein glückliches und gesundes Neues Jahr!
2015…… was mag es bringen?
Im Moment herrscht noch so ein Ins-Jahr-Hineinkommen, es liegt Schnee, es sind Ferien und man sortiert sich neu. Bestimmt gibt es in der Apotheke wieder irgendwelche bürokratischen Neuerungen zu beachten aber das Wesentliche wird bleiben.
Ich freu mich und sammle Themen für den Blog!

Es grüßt
die apo-freundin

29 Dez

Let`s go basic !

Nach den Feiertagen steht uns der Sinn nach Alternativen zu Gänsebraten und Plätzchensnacks. Viel zu viele Stunden haben wir in den letzten Tagen an vollen Tischen sitzend verbracht, jetzt lüften wir Körper und Geist aus. Da schwirrt immer wieder der Begriff „basische Ernährung“ und „Übersäuerung“ durch die Lande. Auch in der Apotheke werde ich jetzt verstärkt danach gefragt.
Und es ist auch so: sauer macht eben nicht lustig, sondern müde, schlapp und träge.

Doch was kann man jetzt schnell und einfach tun, damit wir uns aus dieser säuerlichen Lage befreien können?

Hier kommen meine Easy-Five zum Thema Entsäuerung:
1. Säurebildende Lebensmittel wie Zucker, Weißmehl, Fleisch-und Wurstwaren und Milchprodukte reduzieren.
2. Gute Säurebildner, wie Nüsse, wertvolle Öle, Hülsenfrüchte, etc. vorziehen.
3. Saure mit basischen Lebensmitteln kombinieren.
4. Basische Lebensmittel wie Obst und Gemüse dominieren den Speiseplan.
5. Eventuell ein Basenpulver ( Mineralstoffmischung, z.B aus der Apotheke) kurmäßig einnehmen.

Und ganz wichtig: ganz entspannt und bewusst genießen, es gibt keine Verbote, lediglich eine Umorientierung!

Let´s go Basic allerseits!

Es grüßt die apo-freundin