09 Jun

Aus den Ferien zurück!

Hach, war das schön!

Urlaub

Die letzten zwei Wochen haben ich und meine Lieben die Seele am Lago Maggiore baumeln gelassen.
Ruhe, Sonne, Natur, Bücher, draußen sein und immer wieder der See. Da kann man stundenlang schauen, vorzugsweise mit einem Aperol Spriz in der Hand. Die Eiswürfel stoßen sanft im Gals aneinander und das ist oft das Einzige, was man hört.
Nebenbei habe ich das Kanufahren für mich entdeckt! Man gleitet sanft dahin, ganz knapp über der Wasseroberfläche und bewegt sich mit Minimalbewegungen elegant vorwärts. Himmlisch!

Ach und das Essen: wie immer habe ich auf dem Markt nach Gemüse Ausschau gehalten, das ich noch nicht kenne. Diesmal fand ich den sogenannten „Mönchsbart“.

Essen

Oben links kann man dieses Gewächs sehen, an welchem ich kläglich scheiterte. Man kann eben doch nicht alles zu einem Risotto verarbeiten. Ich hätte Unmengen Weißwein und Parmesan benötigt um den ungewohnten Geschmack zu überdecken.
Aber wie man sieht gab es ja auch köstliche Alternativen!!

Und dann natürlich Mailand!
Ich habe mich Hals über Kopf in diese elegante Stadt verliebt!

Mailand

Im Moment findet dort auch die EXPO statt, deshalb lohnt sich ein Besuch doppelt. Ein guter Tipp ist der Parkplatz in Lampugnano. Von dort aus ist man schnell mit der U-Bahn im Zentrum und zahlt minimale Parkgebühren.
In Mailand ist das „goldene Viereck“ ein El Dorado für Modefans. Rund um die Via Montenapoleone, Via della Spiga und Via Sant´Andrea kann man die Welt der Mode life erleben. Einfach schlendern und staunen!
Auch lohnt sich ein Blick auf den Boden: viele Designer haben die Gullideckel mit farbigen Designs versehen.

Bsonders schön fand ich das Kaufhaus EXCELSIOR. Das Warenangebot ist innovativ. Mode und Lifestyle, viele kleine Labels, cool gestylte Räume, einfach inspirierend! Im Untergeschoss findet man eine aufwändig gestaltete Lebensmittelabteilung, wo man sich kleine Gerichte für ein Picknick auf einem der vielen schattigen Plätze Mailands mitnehmen kann.

So, nun aber genug der Urlaubsgeschichten! Ich wollte gerne noch ein paar Worte zum Thema Sonnenschutz schreiben:

Ich Urlaub

Hier die Easy-Five der Apo-Freundin:

1. Für wen ist der Sonnenschutz gedacht?
2. Welcher Faktor ist sinnvoll?
3. Welches Filtersystem, d.h. physikalisch oder chemisch?
4. Was für ein Produkt soll es sein (Creme, Milch,… )?
5. Was könnte man zusätzlich verwenden, z.B. After Sun, Selbstbräuner, Bräunungskapseln,..?

Sonnenschutzberatung ist in der Apotheke immer ein heikles Thema. Schnell gerät man in Verhandlungen über die Höhe des Sonnenschutzes und es geht zu wie auf einer Auktion, wobei ich immer höher biete 😉
Ich beschränke mich hier einfach auf das Wesentliche!
Also:

Ist das Produkt für ein Kind oder einen Erwachsenen, oder verwendet die ganze Familie eine Tube?

Dann macht man sich Gedanken über den Lichtschutzfaktor.

Eine Faustregel ist dabei: die geschätzte Eigenschutzzeit der Haut wird mit dem Faktor multipliziert und man erhält die Minuten, die man einen wirksamen Sonnenschutz hat.

Zu kompliziert? Dann mal mit Beispiel:

Die Apo-Freundin ist hell mit Sommersprossen. Die Eigenschutzzeit meiner Haut ist kurz, d.h. ca. 10-15 min, danach würde ich meiner Haut ohne Schutz schaden.
Wähle ich einen Faktor 30 aus, habe ich 10×30, also 300 Minuten Sonnenschutz. Ich wähle meistens für Gesicht einen Faktor 50 und für den Körper 50 oder 30.
Die Eigenschutzzeit kann man im Internet finden. Je nach Hautton kann man Ihn dann ungefähr schätzen. Kinder brauchen anfangs den maximalen Schutz, da ihre Haut kaum eine Eigenschutzzeit hat.

Dann geht es um die Filter:
die meisten Sonnenschutzprodukte enthalten chemische Filtersysteme. Sie dringen in die Haut ein und halten schädliche Strahlen ab.
Chemischer Filter klingt immer irgendwie ungesund, zu Unrecht, wie ich finde! Es sind halt chemische Verbindungen, die in die Haut eindringen können und dort aktiv werden.

Die physikalischen Filter bilden eine Schicht auf der Haut, die die Sonnenstrahlen reflektieren. Sie hinterlassen den berühmten weißen Film auf der Haut und dieser Film ist der Schutz. Er ist sofort nach dem Auftragen aktiv. Mit Ihnen erreicht man meist einen Faktor von 30 und muss regelmäßig nachcremen.
Physikalische Filter sind für Babys und Kleinkinder geeignet. Vorsicht: die weißen Verbindungen verfärben helle Kleidung gelblich.
Dann geht es an die Wahl des Produktes.

Ich empfehle gerne flüssige Produkte als Sprays, da sie sich optimal verteilen lassen, aber das ist Geschmacksache.
Parfums, Emulgatoren und Konservierungsmittel sollten nicht enthalten sein, da sie das Allergierisiko erhöhen.

Und was empfehle ich sonst noch dazu?
Die Antwort dazu gibt es im nächsten Beitrag!

Sonnige Grüße von der Apo-Freundin

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