08 Feb

Rezept für ein unfassbar gutes Brot: das Life-Changing Bread

Ta daaaaaaaa!

Hier kommt eine wirkliche Revolution in Sachen Brot.
Das Life-Changing Bread.
Ich habe in den letzten Jahren schon viele Sorten ausprobiert- dieses Brot ist wirklich anders.

Warum?

Weil es vorwiegend aus Nüssen und Samen besteht und ganz easy-peasy zu machen ist.
Weil es außerdem sehr lecker schmeckt, sattmacht und irre gesund ist.
Dabei bin ich bestimmt kein Brotgegner und liebe Baguette, Bauernbrot, etc.
Ich habe auch neugierig diverse Eiweißbrote verschiedener Bäcker probiert, fand allerdings die Zutatenlisten teilweise obskur und die Brote meist nicht sehr lecker. Was sollte nochmal der Vorteil sein?

Aber dieses Brotrezept hat mich sofort überzeugt.

Schaut her:
Teig

Man nehme eine Kastenform und schlage sie mit Backpapier aus.

Zutaten: 90g Leinsamen
135g Sonnenblumenkerne
65g Haselnüsse
145g Haferflocken (ich nehme zarte und kernige gemischt)
2 El Chiasamen
4 El Flohsamenschalen
1 Teel. Salz
1 El Süßungsmittel ( z.B. Agavendicksaft, Ahornsirup, o.ä.)
3 El Kokosöl
350 ml Wasser

Chia und Waage

Dann einfach die trockenen Zutaten in die Kastenform einwiegen und die flüssigen Zutaten daraufgeben, umrühren, stehenlassen.

Zur Erklärung:

Die Flohsamenschalen (Schalen von Flohsamen, ähnlich Leinsamen, hohes Quellvermögen in Wasser, gibt’s in der Apotheke oder im Reformhaus), Chiasamen und der Leinsamen quellen mit dem zugefügten Wasser auf und der Teig wird richtig fest und stabil.
Im Rezept wird die Mischung mindestens zwei Stunden stehengelassen oder sogar über Nacht. Das hat mir bisher zu lange gedauert.

Das Kokosöl ist meistens in Gläser verpackt und bei unseren Raumtemperaturen fest.
Ich stelle das Glas einfach in heißes Wasser und nach ein paar Minuten ist es flüssig. Dann entnehme ich die gewünschte Menge und es wird allmählich wieder fest. Ganz unkompliziert.

So, der Teig hat geruht. Jetzt wandert die Form bei 175 Grad für 20 min in den Ofen.
Danach wird das Brot halbfertig auf den Kopf gestellt und auf dem Rost nochmal 45 min gebacken. Fertig!!!!

Teig besser

Das Brot schmeckt zu allem. Ich bewahre es im Kühlschrank auf und toaste es frisch nochmal. Manchmal lasse ich die Haselnüsse weg, den Leinsamen ersetze ich durch meinen geliebten Chiasamen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bin gespannt, wie Ihr es findet!

Es grüßt die apo-freundin

05 Feb

Mich hat´s erwischt!

Folgende Situation:
Hier sitze ich auf dem Sofa, das Laptop wackelig auf meinem Yogakissen (ja, habee ich, benutze ich auch!), das Yogakissen auf meiner warmen Decke. Mein Körper gebeutelt, die Gesichtsfarbe fahl und schon der Umzug aufs Sofa verlangte mir unmenschliche Anstrengung ab.
Alles begann in der Apotheke:
Mich fröstelte, ich bekam Halskratzen, Kopfschmerzen,…..alles noch kein Problem. Sofort lutschte ich mehrere Zinktabletten, nahm Ibuprofen und Imupret Tropfen, ein pflanzliches Imunstimmulanz.
Dann ging alles ganz schnell. Konzentrationsvermögen gleich null, Schüttelfrost, alles tat mir weh, Sehnsucht nach meinem Bett. Ein hinterhältiges Virus hatte sich unbemerkt angeheftet.
Die letzten Tage verbrachte ich elendiglich im Bett. Ich finde es übrigens nicht in Ordnung, daß selbst die Augäpfel und Haarwurzeln so weh tun können.
Und dann zu allem Überfluss noch quälende Gedanken! Dinge, die man längst erledigen wollte, Entliehenes aus der Bibliothek, nicht zusammengelegte Kleidung im Schlafzimmer, hat irgendjemand Geburtstag?, ein Spinnenfaden von der Decke baumelnd,…..alles irgendwie unerträglich.
Ich war selbst zu zart besaitet für meinen Krimi. Einerseits wollte ich wissen, wie es weitergeht, andererseits war ich dem handlungsverlauf nicht gewachsen.
Ach ja, bloggen wollte ich auch, da war gar nicht dran zu denken.

Und irgendwann lichtet sich dann der Nebel des Grauens.
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Man bekommt wieder Appetit, wobei dieses Bild nicht repräsentativ für das tatsächliche Angebot ist.
Bestimmt wäre es auch besser, meinem Körper viele Vitamine zuzuführen, allerdings würde ich obiges vorziehen!
Wie immer schaue ich mir zwischendurch Urlaubsbilder an und sehne mich nach dem Meer.
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Was mir in den letzten Tagen geholfen hat war die Ruhe, der Schlaf, die Unterstützung meiner Familie, die Hühnersuppe meiner lieben Nachbarin, viel Ingwertee, Zink und Vitamin C, Ibuprofen gegen die mörderischen Kopfschmerzen und einige homöopathische Mittel, wie Ferrum phosphoricum und Esberitox Tabletten.

So, jetzt folgt wieder eine Ruhephase. Ich durchforste jetzt mal die Online-Ausleihe meiner Bibliothek nach etwas Seichtem zur Seelenmassage.

Bis dahin alles Liebe vom kranken Hasen!