31 Jan

Kinder-Must-Haves und ein Süppchen

Must haves Baby

In der Apotheke gibt es gewisse Klassiker. Produkte, die immer nachgekauft werden und auf die man einfach nicht verzichten will, wenn man sie mal entdeckt hat.
In der Kinder-Hausapotheke sind es zum Beispiel:
1. Die Euphrasia-Augentropfen von Wala.
Diese Augentropfen sind in sog. Einzeldosen verpackt und unkonserviert. Euphrasia ist der lateinische Name der Pflanze „Augentrost“ und wird schon seit dem Mittelalter für die Linderung von Augenbeschwerden verwendet. Außerdem ist eine homöopathische Verdünnung von Rosenöl enthalten, die zusätzlich beruhigt.
Viele Kinder haben immer wieder mit Augenreizungen zu kämpfen. Wenn man Beschwerden frühzeitig mit diesen Augentropfen behandelt, erholen sich die Augen oft und ein Antibiotikum ist nicht nötig. Ich betone allerdings, dass man es nicht zu lange auf eigene Faust versucht werden sollte. Eitrige Bindehautentzündungen gehören zum Kinder-oder Augenarzt.

2. Thymian-Myrte-Balsam von der Bahnhof-Apotheke in Kempten
Die Bahnhof-Apotheke stellt eine ganze Reihe toller Produkte für Säuglinge und Kinder her. Eines dieser Produkte ist der Erkältungsbalsam bei Husten, Schnupfen . Der Balsam lässt sich wunderbar verteilen und wird sanft auf Brust und Rücken einmassiert. Die Inhaltsstoffe, wie z.B. Myrte, Thymian, Niaouli, Ysop, Sheabutter etc. entfalten einen angenehmen Geruch und lindern Erkältungsbeschwerden. Anschließend muckelt man die kleinen Mäuse schon warm ein.

3.Der Engelwurzbalsam, ebenfalls aus der Bahnhof-Apotheke in Kempten.
Dieser Balsam ist die Geheimwaffe gegen trockene, wunde Schnupfennasen. Er enthält Angelikawurzel, Majoran, Thymian, Olivenöl, etc.
Auch viele meiner erwachsenen Patienten schwören auf die pflegende Wirkung. Der Balsam wird um die Nase herum aufgetragen und duftet nach den guten Inhaltsstoffen.

4. Viburcol Zäpfchen von Heel
Viele Eltern möchten für ihre Kinder nicht gleich chemische Arzneistoffe verwenden und sind auf der Suche nach Alternativen.
Diese Zäpfchen sind so ein Ausweichprodukt. Sie sind homöopathisch aus 5 Mitteln zusammengesetzt (u.a. Kamille, Küchenschelle, Belladonna). Sie sind der Helfer in der Not bei Unruhezuständen von Säuglingen und Kleinkindern. Das kann eine leichte Erkältung sein, Unruhe durch das Zahnen, Quengeligkeit ohne ersichtlichen Grund,……man merkt, dass etwas nicht stimmt, allerdings sind die Symptome diffus. Alle Eltern werden das kennen.
Bei all Diesen Dingen kann Viburcol versucht werden. Es ist wie ein Joker, der vielen Kindern die nötige Linderung verschafft.
Wie immer in der Homöopathie, muss das Mittel auch passen, damit es wirkt. Aber man kann nichts falsch machen und der Schmerz-und Fiebersaft bleibt für schwerere Situationen im Schrank. Überflüssig zu sagen, daß Viburcol nur für leichte Zustände als sanfte Unterstützung verwendet werden sollte!

So, das waren einige Klassiker und weitere werden folgen!

Inzwischen ist das abendliche Süppchen fertig….voila!
Bohnensuppe
Kartoffelsuppe mit breiten grünen Bohnen, Chili und etwas Ziegenfrischkäse. Ihr wißt schon: Souping ist das neue Juicing!

Es grüßt die apo-freundin

28 Jan

Das muss auch mal sein……

Foto (1)
Tja, was soll ich sagen.
Hierbei handelt es sich um meinen göttlichen Nachmittagsimbiß.
Soviel ich mich sonst auch mit allerneuesten Ernährungstrends und wilden Dinner-Cancelling-Theorien auseinandersetze……hin und wieder gelten diese Dinge nicht. Die Welt steht kurz still und man genießt einfach nur ganz viel Zucker um die Mundwinkel.
Ausrufezeichen
Das solltet Ihr hin und wieder auch ganz bewusst tun!
Was sind Eure kleinen Sünden und wo könnt Ihr nicht widerstehen?
Schreibt mir!
Eure apo-freundin

25 Jan

Souping ist das neue Juicing

Suppe
Suppe 1
Na, das ist aber mal ein gewagtes Statement, oder? So oder so ähnlich habe ich es in letzter Zeit immer wieder gelesen. Diese „revolutionäre“ Erkenntnis verändert wohl nicht die Welt und hört sich offen gestanden ziemlich albern an!
Feststeht allerdings, dass wirklich was dran ist, dass in der kalten Jahreszeit nichts über eine feine Suppe geht, die den Körper und die Seele durchwärmt.
Das Rezept für mein Kartoffel-Fenchelsüppchen mit Schmakofatz-Einlage geht so:
Suppe: für die Suppe einfach einige Kartoffeln und eine Fenchelknolle kleinschneiden, in Gemüsebrühe weichkochen und pürieren.
Einlage: eine Tasse kleine Berglinsen garen
inzwischen eine Fenchelknolle und einen Apfel sehr fein schneiden, ein Bund Frühlingszwiebeln kleinschneiden
etwas Ghee (= geklärte Butter, z.B. von Allnatura) in einer Pfanne erhitzen, Fenchel , Apfel und Frühlingszwiebeln dazugeben und kurz anbraten, Linsen dazugeben, mit geriebenem Ingwer , Salz und Pfeffer deftig abschmecken.
Das Süppchen wird durch diese süß-salzig-scharfe Einlage einfach unwiderstehlich und man löffelt sich satt und glücklich.
Guten Appetit!
Eure apo-freundin
P.s. Was sind Eure Lieblingssuppen?

17 Jan

Können Sie mir das schnell anmischen?

Mörser
Das ist ein Satz, den ich in der Apotheke jeden Tag höre.
Kunden kommen mit Rezepten, auf denen der Arzt, oft der Hautarzt oder Kinderarzt, Bestandteile einer Rezeptur in der gewünschten Menge verordnet hat. Diese Art von Rezepten gibt es seit jeher in der Apotheke und sie spielen nach wie vor eine große Rolle.
Zuerst werfe ich einen prüfenden Blick auf die Rezeptur. Da geht es zunächst nur um formale Dinge und einen ersten Check, ob alles an der Verordnung klar ist. In der Rezepturabteilung der Apotheke kommt dann eine genauere Prüfung. Vertragen sich die verschriebenen Stoffe miteinander? Stimmen die Konzentrationen? In welche Grundlage, d.h. welche Basis werden sie eingearbeitet? Wie lange ist das Produkt dann haltbar? Muss man Stoffe vorher lösen, erwärmen, schmelzen….? Dann wird mir mitgeteilt, bis wann die Rezeptur fertig ist.
Die Kunden sind oft überrascht, wenn ich einige Stunden Bearbeitungszeit angebe. Aber oft müssen einzelne Bestandteile erst bestellt werden. Oder es sind Rezepturen vorher dringender anzufertigen. In diesem Bereich sollte es keine Eile geben.
Beispielsweise gibt es immer wieder Kinder, die spezielle Rezepturen benötigen. Wenn z.B. ein Neugeborenes einen Herzfehler hat, sind es die Apotheken, die geeignete Medikamente in kleinen Dosen verkapseln. Es gibt akute Neurodermitisschübe, Windeldermatitis (d.h. wunder Po), Handekzeme,…u.v.m. Die Liste ist endlos.
Bei der späteren Abgabe bespreche ich dann noch die Anwendung und die optimale Lagerung der Rezeptur. Meist sind Cremes oder Salben in sogenannte Schraubkruken abgefüllt. Diese sind hygienischer in der Verwendung, da es nur eine kleine Öffnung zur Entnahme gibt.
So, es folgt eine backrezeptur in der Küche der Apofreundin. Ich backe Cantuchini………
Schönes Wochenende!

15 Jan

Baby-Blues

Das mit dem Baby-Blues ist so eine Sache.

Das Baby ist da, alle sind voller Freude, man beginnt, einander kennenzulernen.
Als frischgebackene Mutter prasseln die neuen Anforderungen geradezu auf einen ein. Das Baby wird zum ersten Mal an die Brust gelegt und man sieht etwas fassungslos zu, wie der eigene Körper darauf reagiert. Man wickelt den kleinen Neuzugang, schnuppert, schmust und könnte zerspringen vor Glück.

Nach einigen Tagen haben viele Frauen dann einen kleinen Tiefpunkt. Man fühlt sich elend, könnte immerzu weinen und die Gefühle geraten durcheinander. Das legt sich meist nach kurzer Zeit von alleine. Viele Mütter haben das vielleicht schon erlebt, andere erleben so etwas gar nicht.

Bei einigen Müttern allerdings hört dieses Gefühlschaos nicht so einfach auf.
Öfter am Tag kommt eine große Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und dadurch auch ein Schuldgefühl über sie. Die Schuldgefühle dem Kind gegenüber, über das man sich ja eigentlich so freut, beschreiben viele als das Schlimmste. Dann sind da ja auch noch der Mann und die Familie, die oft mit Unverständnis reagieren, wenn die frischgebackene Mama nicht strahlt und positiv gelaunt ist.
Oft gerate ich in der Apotheke durch Zufall an diese Frauen. Es entwickelt sich ein Gespräch und ich verschaffe mir einen Überblick über die Situation. Dann überlegen wir gemeinsam, welche Möglichkeiten es gibt.
Viele trauen sich nicht, das Problem offen anzusprechen. Sie sind verzweifelt und verurteilen sich selbst dafür.
Ich kann nur jeder betroffenen Frau raten, sich ihrem Mann oder einer lieben Person in der Familie anzuvertrauen. Sollte das nicht gehen, weiß die betreuende Hebamme oder der Frauenarzt Rat.
Manchmal reicht es, zu wissen, dass man Unterstützung hat. Es kann Tage, Wochen oder sogar Monate dauern, mit oder ohne medikamentöse Behandlung ablaufen, jede Frau hat ihre individuelle Geschichte.
Auf der Seite www.schatten-und-licht.de findet man viele nützliche Informationen rund um dieses Thema.

Ich wünsche allen betroffenen Frauen viel Kraft und den Mut, sich zu öffnen und sich nicht für die Situation zu verurteilen. Es geht irgendwann vorüber und aus dem Schatten wird wieder Licht!

Es grüßt die apo-freundin

14 Jan

Time for a mask!

Ich sitze hier und schreibe diesen Beitrag mit einem glücklich glänzenden Gesicht. Eben habe ich mir die göttliche Gesichtsmaske „Masque Eclat“ von Lierac aufgetragen und lasse mir den stressigen Tag „wegvitaminisieren“.
Masken sind das ganze Jahr über meine Lieblinge. Dabei bin ich nicht der Typ, der die Einwirkzeit liegend und entspannend verbringt, das schaffe ich höchst selten. Eine Freundin zelebriert ihre Masken sogar mit Musikuntermalung….!
Ich bin der Meinung, dass man mit Maske abwaschen, bügeln, telefonieren und auch bloggen kann!
Masken sollte man auf das gereinigte Gesicht auftragen und nach Herstellerangaben einwirken lassen.

Hier kommen meine Top-Five:

1. LIERAC Masque Eclat mit Orangen- und Mohnblüten-Extrakten. Macht den müden Teint sofort frischer und tut einfach gut.

2. DARPHIN Hydrating Kiwi Mask versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Sie enthält Granatapfel-,Kiwi-, und Mangoextrakte und Karité-Butter.

3. CAUDALIE Vinoperfect Enzym-Peelingmaske. Sie hinterlässt ein ganz frisches Hautgefühl, ist ganz sanft und ideal bei fahler, leicht schuppiger Haut.

4. KIEHL´S Ultra facial overnight hydrating masque ist ein Traum an Feuchtigkeit, den man vor dem Schlafengehen aufträgt und 10 min einwirken lässt. Eventuelle Rüchstände kann man einfach über Nacht nachwirken lassen.

5. apo-freundins own: Natürlich rühre ich auch gerne selber meine Mittelchen an und dazu gehört auch meine Quark-Öl-Honig-Maske. Dazu nimmt man 2 Esslöffel Quark, etwas Olivenöl und Honig. Diese Mischung rührt man homogen an und verteilt sie auf dem gereinigten Gesicht. So langsam wird die Maske dann fest und bröckelig und man wäscht sie einfach mit viel lauwarmen Wasser ab. Bestimmt ein uraltes Rezept aber ich liebe sie für ihre Einfachheit.

Was sind Eure Lieblingsmasken? Bin gerade dabei zu ergründen, wie das mit den Kommentaren auf meinem Blog funktioniert. Freue mich solange über Emails oder Facebook-Nachrichten.

So, meine Maske muss jetzt runter!
Grüße von der apo-freundin

12 Jan

Was ich im Januar mag.

Der Januar ist der Startermonat schlechthin.
Es herrscht Aufbruchstimmung ins Jahr, es wird geplant, man nimmt sich Dinge vor. Ich mag das.
In der Apotheke habe ich dann viel mit Themen wie Entschlackung, Frühjahrskur, basische Ernährung, etc. zu tun. Alle scheinen auf einmal das Gleiche zu wollen.
Auch ich detoxe hin und wieder, entsafte, mixe und versuche, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag irgendwie einzuplanen.
Man unterhält sich selten im Dezember über den Sinn oder Nutzen von basischen Fußbädern oder über die Frage, wie man Glaubersalz am besten runterkriegt.
Diese ganzen Gesundheitsprojekte, die da über meine Kundenschar schwappen, bringen frischen Wind und ändern die Sicht auf die Dinge.
Und es gibt Tulpen!
Auf Facebook habe ich gelesen, dass sich viele zur sog. Plank-Challenge anmelden. Die Aktion startet am 2. Januar. Nun ja, ich zögere noch!
Hier meine Tipps für ein gutes Körpergefühl im Januar:
1. Viel trinken, d.h. wirklich 2-3 Liter Wasser am Tag.
2. Sich frische Luft um die Nase wehen lassen. Rausgehen ist die Devise und zwar möglichst in der hellsten Zeit des Tages.
3. Den Körper mit einem schönen Öl verwöhnen. Meine Favoriten: DARPHIN l´huile révitalisante oder CAUDALIE huile divine. Die Öle am besten nach dem Baden oder Duschen auf die noch leicht feuchte Haut auftragen, dann ziehen sie besser ein und man braucht weniger.
4. Die Nägel mit einem tollen Nagellack lackieren, z.B. Desirio 643 von Chanel, passend zu meinen Tulpen!!!
5. Lächeln (sonst einfach mal die Mundwinkel hochziehen und kurz abwarten, die Psyche glaubt uns das irgendwann!).
Es gibt also viel zu tun.
Es grüßt die apo-Freundin, die sich jetzt noch auf die Suche nach ´nem Apfel macht.

11 Jan

Was ist eigentlich CHIA?

DSC_0734
Vor einigen Monaten ging der Hype um die Chia-Samen los und ich dachte mir, daß ich mal was dazu schreiben könnte.
Also: Chia-Samen sehen aus wie kleine Käfer (findet mein Kind jedenfalls), sind gräulich-bräunlich gesprenkelt und können gegessen werden.
Die Pflanz eist eine Salbeiart und kam ursprünglich hauptsächlich aus Mexico. Schon für die Azteken war sie eine wichtige Nahrungspflanze und was für die Azteken gut war…Ihr wisst schon!
Das Interessante an den Chia-Samen ist ihr hoher Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren, aber auch Proteinen, Vitaminen und Antioxidantien.
Durch die Presse, besonders die Hochglanz-Variante, geisterten irgendwann immer mehr Berichte von Stars, die nie mehr ohne ihren Chia-Pudding sein möchten.
Pudding?
Bedeckt man einige Esslöffel der Samen mit Wasser, verwandelt sich das Ganze innerhalb kurzer Zeit in eine Art Brei, als hätte man etwas Agar-Agar oder Gelatine hinzugefügt. Der Brei hat je nach Wassermenge eine feste oder schleimige Konsistenz und ist geschmacksneutral.
Man kann den Brei überall unterrühren, in Joghurt, in Müsli,…das Internet ist voller Rezepte. Natürlich kann man die Samen auch pur ins Müsli rühren, dann sollte man allerdings viel dazu trinken.
Mir war es dazu noch wichtig, eine Bio-Qualität zu verwenden, aber das ist natürlich jedem selbst überlassen.
In der Küche der apo-freundin hat das Glas mit den Chia-Samen inzwischen einen festen Platz.
Probiert es einfach aus, es lohnt sich!
Kommt gut in die neue Woche
Eure apo-freundin

07 Jan

Asthma und der Gerätewald

Apropos Wald: ich habe meinen Christbaum dieses Jahr schon am 5. Januar aus dem Fenster geschmissen! Der Arme! Aber er musste einem aufdringlich frühlingshaften Strauß Tulpen in himmlischem Violett weichen!

Also:
In der Apotheke gibt es so einige Gerätschaften, die man sich genau erklären lassen sollte.
Jeder Diabetiker wird mir da Recht geben und auch noch eine andere Patientengruppe ist auf das Know-How bezüglich der Handhabung ihrer Medikamente angewiesen: die Asthmatiker/COPD-Patienten.

Es gibt sehr viele verschiedene Asthmaformen, etc. und sehr viele Behandlungsvarianten.
Nur wenn die Medikamente regelmäßig und bestimmungsgemäß verwendet werden, ist der Therapieerfolg gesichert. Der Facharzt überwacht den Krankheitsverlauf und alles weitere liegt beim Patienten.

Leider lässt der Umgang mit den verordneten Medikamenten oft sehr zu wünschen übrig. Ich kann das gut verstehen, da es sich meist nicht um die simple Tabletteneinnahme handelt, sondern spezielle Inhalatoren verwendet werden müssen. Manchmal sogar verschiedene, die dann auch noch unterschiedlich funktionieren.

In der Facharztpraxis findet meist eine Schulung mit Demogeräten statt. Die Patienten kommen dann mit ihren Rezepten in die Apotheke und dort frage ich immer nochmal nach, ob die Handhabung klar ist. Wichtig ist auch zu verstehen, was das Mittel in der Lunge bewirkt. Macht es die Bronchien weit und lässt uns besser atmen oder bekämpft es die Entzündung. Oft sind auch Kombinationen aus beidem verschrieben.

Man sollte also genau wissen, wann und zu welchem Zweck inhaliert werden muss. All diese Fragen können in der Apotheke geklärt werden. Bei mir bekommt der Patient auf Wunsch ein Demogerät seines Inhalators in die Hand und kann sich damit die notwendigen Handgriffe einprägen. Natürlich kann man sich auch jederzeit zwischendurch rückversichern, ob man alles richtig macht.

Hiermit ermutige ich alle Patienten, sich ganz genau zu informieren!

Es grüßt die apo-freundin.

06 Jan

Hatschiiiiii !!

Unendlich viele Kunden kommen im Moment in die Apotheke und verlangen ein Nasenspray. Viele mit dem bangen Hinweis, dass es keines sein soll, von dem man „abhängig“ würde.
So weit, so gut.
Schnupfen ist schon etwas sehr lästiges und wer einmal stundenlang nachts wach lag, Nase zu, Mund völlig ausgetrocknet, der möchte möglichst Abhilfe schaffen.
Der Schnupfen wird in der Regel ein paar Tage da sein, er ist meist Teil eines grippalen Infektes und da gibt es mehrere Möglichkeiten:

Hier wie immer meine Easy-Five-Fragen in der Apotheke:
1. Wann und wie hat das angefangen?
2. Liegt eine Allergie vor? Jucken z.B. die Augen?
3. Sind weitere Symptome vorhanden? Husten, Fieber, …..
4. Was möchte der Kunde unternehmen?
5. Soll zusätzlich etwas unterstützend eingenommen oder angewendet werden? ( z.B. Zink, Vitamin C, pflanzliche Präparate)

Es gibt eine Vielzahl von Nasensprays oder Tropfen. Zu unterscheiden wären da Zubereitungen mit ätherischen Ölen wie z.B. Campfer oder Menthol, Salz- und Meerwasserlösungen und Substanzen, die die Blutgefäße in der Nase verengen und somit die Schleimhaut abschwellen lassen.
Letztere sollte man nur 5 bis 7 Tage verwenden, da es sonst zu den oben bereits angedeuteten Gewöhnungseffekten kommen kann.

Allgemein ist zu sagen, dass durch regelmäßiges Händewaschen viele Infektionen verhindert werden können. Auch sollte man sich nicht mit ungewaschenen Händen an Nase, Mund und Augen fassen, da hier die Eintrittspforten in den Körper sind. Außerdem freut sich unsere Nasenschleimhaut über eine gute Pflege wie z.B. ein befeuchtendes Nasenspray oder eine pflegende Nasensalbe. Zur Infektabwehr braucht der Körper viel Flüssigkeit, d.h viel trinken!
Sobald ein Schnupfen einen allergischen Charakter hat oder mit Kopfschmerzen oder Druck in den Nasennebenhöhlen einhergeht, sollte ein Arzt zur Abklärung aufgesucht werden.

Hier noch zwei Lieblingsprodukte der apo-Freundin:

Engelwurzbalsam der Bahnhofs-Apotheke in Kempten für kleine und grosse Schnupfennasen. Und Agropyron Globuli velati von WALA, damit sich das Sekret besser löst. Beide Mittel sind alternativmedizinisch und haben sich in meiner Apothekenerfahrung zu Must-Haves gemausert.

In diesem Sinne grüßt die apo-freundin alle Schnupfennasen! Gute Besserung!

02 Jan

Happy New Year!

Auch wenn mein Blog eben erst aus der Taufe gehoben wurde und noch gar nicht hübsch aufgestylt ist, wünsche ich allen zukünftigen Lesern ein glückliches und gesundes Neues Jahr!
2015…… was mag es bringen?
Im Moment herrscht noch so ein Ins-Jahr-Hineinkommen, es liegt Schnee, es sind Ferien und man sortiert sich neu. Bestimmt gibt es in der Apotheke wieder irgendwelche bürokratischen Neuerungen zu beachten aber das Wesentliche wird bleiben.
Ich freu mich und sammle Themen für den Blog!

Es grüßt
die apo-freundin